Von Below-Neufeldt zum Bologna-Prozess: Mehr Qualität, mehr Flexibilität, bessere Bedingungen - Die Bologna-Reform ist ein Erfolg

Veröffentlicht am 27.04.2010 um 10:16 Uhr

Hannover. Für die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Almuth von Below-Neufeldt bietet der Bologna-Prozess beste Chancen für die deutschen Universitäten. Von Below-Neufeldt sagt: "Mehr Qualität in der Lehre, mehr Flexibilität bei Studienzeiten und bessere Studienbedingungen - das ist das Zwischenergebnis der Reform."

FDP und CDU im Niedersächsischen Landtag sind dafür, den Bologna-Prozess weiter voranzutreiben. Von Below-Neufeldt verweist darauf, dass in Niedersachsen bereits etwa 96 Prozent der Studiengänge umgestellt worden sind - das Land belege damit eine Spitzenposition. "Die Bologna-Reform war bisher ein Kraftakt für Hochschulen und Studierende", sagt die FDP-Abgeordnete, "dennoch muss die Reform weiter gehen. Die Ausbildungsgänge müssen noch studierbarer werden - dazu benötigen wir auch weiterhin den Dialog mit den Studenten."

Zudem muss es laut von Below-Neufeldt weiterhin einen Dialog mit den Vertretern der Universitäten und Arbeitgebern geben, zum Beispiel, wenn es um die Akzeptanz der Studienabschlüsse geht. Als Beispiel nennt sie die Diskussion um die Bezeichnung "Diplomingenieur". Hier sieht von Below-Neufeldt Möglichkeiten bei den Universitäten. "Fakt ist: Der Diplom-Ingenieur ist nun ein Master. Dennoch bieten schon jetzt Hochschulen parallel zum Zeugnis Dokumente an, auf denen die Gleichwertigkeit der Titel Master/ Diplom-Ingenieur hingewiesen wird. Diese Möglichkeit haben alle Technischen Universitäten."

 


Downloads/Links:
61_Below-Neufeldt_Bologna.pdf

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