Almuth von Below-Neufeldt : Hochschulgesetz : "Die niedersächsischen Hochschulen werden offener, gerechter und zeitgemäßer."

Veröffentlicht am 08.06.2010 um 16:24 Uhr

Hannover. Die Hochschulen in Niedersachsen werden laut FDP-Wissenschaftsexpertin Almuth von Below-Neufeldt offener, gerechter und zeitgemäßer. CDU- und FDP-Fraktion im Landtag haben ein neues Niedersächsisches Hochschulgesetz beschlossen. Von Below-Neufeldt ist vor allem wichtig, dass sich die Universitäten für Studenten ohne Abitur oder Fachabitur öffnen. „Wir machen jetzt den Weg an die Hochschulen für diejenigen frei, die nach einer Lehre erfolgreich im Job sind oder den Meistertitel in der Tasche haben. Das wird auch den Universitäten gut tun!“
 
Zugleich würden die Studierenden in Zukunft stärker gefördert. Es werde zum Beispiel Stipendien für starkes ehrenamtliches Engagement geben. Neu sei auch die Geschwisterregelung. Studierende mit mindestens zwei Geschwistern bekommen das Studiendarlehen in Zukunft zinsfrei. Von Below-Neufeldt meint: „Wir brauchen noch mehr Studenten – deshalb sorgen wir für noch mehr Unterstützung.“
 
Die wissenschaftspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion appelliert auch an die Hochschulen, den Titel Diplom-Ingenieur nicht vollständig über Bord zu werfen. „Der Dipl.-Ing. hat einen weltweit bekannten guten Ruf – er ist ein Markenzeichen im internationalen Wettbewerb“, sagt von Below-Neufeldt. Ihr Wunsch: „Hochschulen sollten für Absolventen in einem Anhang zur Abschlussurkunde deutlich machen, dass der Master dem Dipl.-Ing. entspricht.“


Downloads/Links:
81_von_Below-Neufeldt_NHG-Novelle_01.pdf

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