Wissenschaftspolitik - Almuth von Below-Neufeldt: Paläon-Förderung – Heinen-Kljaji? fördert selektiv und lässt HBK links liegen

Veröffentlicht am 19.10.2016 um 21:56 Uhr

Hannover. Die wissenschafts- und kulturpolitische Sprecherin der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Almuth von Below-Neufeldt, kritisiert den mangelnden Überblick der Wissenschaftsministerin bei der Unterstützung von Niedersachsens Spitzenforschung: „Die Wissenschaftsministerin hat mit der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) einen Leuchtturm für Kreative direkt vor ihrer Haustür. Mir ist unerklärlich, wieso die wichtigen Sparten der Künste bei finanziellen Zuwendungen der Landesregierung nur eine geringe Rolle spielen.“ Während das Paläon nun mit einer längst überfälligen Geldspritze Unterstützung erfahre, genieße die HBK nur geringe finanzielle Zuwendung, moniert die Wissenschaftspolitikerin. „Dass die Schöninger Speere und das Paläon als Identitätsanker in der Region Braunschweig nun mehr Unterstützung erfahren, begrüße ich. Aber eine deutliche Aufstockung für die Künste ist mehr als nötig. Die HBK darf durch diese Entscheidung der Ministerin nicht ins Hintertreffen geraten“, fordert von Below-Neufeldt abschließend.

Hintergrund: Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat heute über eine Finanzierungsspritze in Höhe von einer Million Euro für das Paläon informiert. Die Hochschule für Bildende Künste, die ebenfalls in Gabriele Heinen-Kljaji? Heimatregion angesiedelt ist, leidet unterdessen unter geringer finanzieller Unterstützung.

Presseinformation
Nr. 310/2016  -  Hannover, den 19.10.2016


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