Wissenschaftspolitik - Almuth von Below-Neufeldt: Schöninger Speere – Verlagerung der Speereforschung reißt niedersächsischen Leuchtturm ein

Veröffentlicht am 13.01.2017 um 16:04 Uhr

Hannover. Die wissenschafts- und kulturpolitische Sprecherin der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Almuth von Below-Neufeldt, kritisiert die Landesregierung anlässlich der heutigen Vorstellung der Pläne zur Speereforschung scharf: „Eine Förderung der niedersächsischen Wissenschaft bleibt Ministerin Heinen-Klajic nach wie vor schuldig. Wenigstens sind mit dem Förderverein Schöninger Speere nun endlich die Akteure vor Ort eingebunden. Die Ministerin hat die Ehrenamtlichen monatelang im Unklaren gelassen. In Tübingen weiß doch fast niemand, wo Schöningen überhaupt liegt. Rot-Grün reißt damit einen niedersächsischen Forschungsleuchtturm ein.“ Begeisterung für die Wissenschaft könne in Niedersachsen nicht wachsen, wenn die Forschung verlagert wird, so von Below-Neufeldt. Die eine Million Euro, die dem Paläon in Aussicht gestellt wurden, seien lediglich Schmerzensgeld. „Es ist zu befürchten, dass die Besucherzahlen einbrechen werden, wenn bedeutende Funde hier keine Beachtung finden“, so die Wissenschaftsexpertin.

Hintergrund: Heute unterzeichneten Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic, die Senckenberg-Gesellschaft und die Universität Tübingen mit der paläon GmbH eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Rahmen der Forschung zu den Schöninger Speeren. 

Presseinformation
Nr. 013/2017  -  Hannover, den 13.01.2017


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013_AvBN_Scho__ninger_Speere_01.pdf356 K

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