RegioStadtBahn - Almuth von Below-Neufeldt und Björn Försterling: „Es geht um die Attraktivität und die Perspektiven der gesamten Region!“
Hannover. Die FDP-Landtagsabgeordneten Almuth von Below-Neufeldt (Braunschweig) und Björn Försterling (Wolfenbüttel) haben sich hinter das Projekt RegioStadtBahn gestellt. „Es gibt viele gute Gründe für die RegioStadtBahn“, sagt von Below-Neufeldt, „durch eine zukunftsorientierte Vernetzung der Region entstünden beste Chancen für eine technologisch hochwertige Entwicklung für mehr Mobilität. Wir müssen auch unter ökologischen Gesichtspunkten stärker auf den öffentlichen Nahverkehr setzen.“
Björn Försterling verweist auf ein Positionspapier des FDP-Bezirksverbandes Braunschweig. „Darin plädieren wir dafür, alle offenen Punkte bis zum Jahresende zu klären. Jetzt müssen endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Zum Beispiel müssen die ermittelten Betriebskosten offengelegt und ein verbindlicher Zeitplan unterzeichnet werden.“
Für von Below-Neufeldt und Försterling ist wichtig, dass die zu erwartenden Betriebskosten transparent dargestellt werden. Die Entwicklung der vergangenen Wochen sehen beide mit Sorge. Von Below-Neufeldt meint: „Es darf nicht sein, dass eines der wichtigsten Zukunftsprojekte in der Region Braunschweig jetzt aufs Abstellgleis geschoben wird.“ Und Försterling stellt fest: „Es geht um die Attraktivität der gesamten Region. Auch in Zukunft gilt: Weniger Infrastruktur gleich weniger Perspektiven. Deshalb ist die RegioStadtBahn für die Zukunft der Region von entscheidender Bedeutung.“
Das Positionspapier der FDP in der Region Braunschweig überreichte Försterling dem Niedersächsischen Wirtschaftsminister Jörg Bode. Dieser zeigte sich erfreut über die Initiative der regionalen FDP und sicherte seine Unterstützung für das Projekt zu. In dem Gespräch wurde jedoch auch deutlich, dass insbesondere die zu erwartenden Betriebskosten aufgefangen werden müssen. Klar ist: Das soll nicht zu Lasten anderer Regionen aus Landesmitteln erfolgen. Dennoch zeigten sich Bode und Försterling zuversichtlich, dass das Projekt realisiert werden könne, wenn jetzt zeitnah alle Beteiligten die noch offenen Fragen klären und alle Rahmenbedingungen transparent machen würden.
Hinweis: Das Positionspapier des FDP-Bezirksverbandes Braunschweig zur RegioStadtBahn finden Sie als pdf-Datei im Anhang.
Presseinformation
Nr. 123/2010 - Hannover, den 21.09.2010
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